Wer Konzepte erarbeitet, muss sie dann auch umsetzen

Der Gemeinderat hat gestern Abend die Erarbeitung eines “Geh- und Radwegekon- zept” beschlossen, das zu mehr Verkehrsicherheit in unserer Gemeinde beitragen soll und dafür 30.000 Euro bereitgestellt. Ich habe dieser Ausgabe in der Erwartung zugestimmt, dass endlich etwas passiert. Es darf nicht dabei bleiben, dass nur Papier bedruckt wird, sondern auch praktisch Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf unseren Wegen erfolgen.

Konkret geht es mir bspw. um den Jan-Reiners-Weg, wo für die Fahrradfahrer aufgrund der baulichen Ausgestaltung die Vorfahrtsregelung unklar ist. Seit Jahren passiert für die Fahrradfahrer nichts! Es ist sogar schon zu Unfällen gekommen. Nach Prüfung der Vorfahrtsregelung gilt dort wider Erwarten die “Rechts-vor-links- Regelung”. Jeder Radfahrer geht aber davon aus, dass er Vorfahrt hat und nicht die Nutzer aus den kleinen und schmalen Seitenwegen. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass der Jan-Reiners-Weg endlich ein “Vorfahrtradweg” wird und damit auch entsprechend genutzt werden kann. Die Gemeinde kommt dann auch ihren eigenen Beschlüssen zum “Regionales Mobilitätskonzept Radverkehr” im Kommunalverbund nach.