CDU plädiert für einen Kreisel

Kreisstraßen 8 und 9: Einmündungsbereich in St. Jürgen-Niederende umbauen

Der Einmündungsbereich der Kreisstraßen 8 und 9 in St. Jürgen-Niederende soll nach Meinung der CDU-Kreistagsfraktion Osterholz zu einem Kreisel umgebaut werden. Das ist das Ergebnis der Beratung in der Fraktion, die am Mittwoch tagte. Die Vor- und Nachteile wurden abgewogen und miteinander verglichen. Auch wenn eine Ampel in der Herstellung und Errichtung günstiger ist, sprechen doch entscheidende Kriterien für einen Kreisverkehrsplatz. Zunächst führt ein Kreisel an sich bereits zu einer Geschwindigkeitsreduzierung und damit zu einer erhöhten Verkehrssicherheit. Darüber hinaus entfallen Folgekosten wie Betriebs-, Unterhaltungs- und Wartungskosten einer Ampel. Der Verkehrsfluss in einem Kreisel ist aufgrund seiner Leistungsfähigkeit deutlich besser als bei einer Ampel. Die Verkehrsqualität wird im Gutachten mit „gut bis sehr gut“ bewertet. Bei einer Ampel hingegen wird es in Spitzenzeiten zu „spürbaren Wartezeiten“ kommen.