Dass die DEA Erdoel AG jetzt ihren Antrag auf die geplante Erdgasförderung im Wasserschutzgebiet Panzenberg in Verden zurück nimmt, begrüße ich sehr. Damit erkennt die DEA an, dass unsere dicht besiedelte Region für die Förderung von Erdgas ungeeignet ist. Erdbeben, Krebsfälle und Umweltverschmutzungen zeigen, dass seitens der Erdgasindustrie keine ordnungsgemäße Erdgasförderung möglich ist. Ein Dank gilt allen, die gemeinsam dazu beigetragen haben, dass die DEA Erdoel AG ihre Aktivitäten in unseren Landkreisen überdenkt und sich aus der Erdgasförderung zurückzieht. Die Geschlossenheit der Bürgerinnen und Bürger, der beiden Landkreise. Städte und Gemeinden über Parteigrenzen hinweg zeigt endlich Wirkung.

Die DEA ist jetzt aber auch gefordert, die bestehende Förderung einzustellen. Bis 2036 bei uns Erdgas zu fördern ist nach den Vorkommnissen völlig inakzeptabel. Sollen unseren Mitbürgerinnen und Mitbürger weiterhin in Sorge um ihr Eigentum sein? Es wird auch in den kommenden siebzehn Jahren zu Erdbeben infolge der Erdgasförderung kommen. Und das kann keiner wollen.