Nun muss auch die Erdgasindustrie endlich zur Kenntnis nehmen, dass ihre Arbeit in unseren Landkreisen Osterholz und Verden zu Schäden am Eigentum der Menschen führt. Die DEA Erdoel AG und andere Unternehmen der Branche sol­len aufhören, wieder alles klein- und schönzureden und damit die Bevölkerung zu verunsichern. Der örtliche Landtagsabgeordnete Axel Miesner nimmt damit Stellung zum Bericht des LBEG zu den Erdbeben am 20. November 2019 in Verden (Anlage)..

Es bleibt dabei, in unseren dicht besiedelten Landkreisen ist heute aufgrund der Vorfälle wie Erdbeben, Krebsfälle und Umweltverschmutzungen keine ordnungs­gemäße Erdgasförderung mehr möglich. 

Die DEA ist jetzt gefordert, die bestehende Förderung komplett einzustellen. Bis 2036 im Landkreis Verden Erdgas zu fördern ist nach den Vorkommnissen nun überhaupt nicht mehr hinnehmbar. Sollen unse­ren Mitbürgerinnen und Mitbürger weiterhin in Sorge um ihr Eigentum sein? Es wird auch in den kommenden sechs­zehn Jahren zu Erdbeben infolge der Erdgasförderung kommen. Und das kann keiner wollen.


Das Jugendzentrum „Alte Scheune“ erhält aus dem Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ eine Unterstützung in Höhe von 221.000 Euro. 

Es gilt, den sozialen Zusammenhalt und die Integration in Niedersachsen zu stärken. Es geht auch hier um die Teilhabe und den Zusammenhalt innerhalb eines Gemeinwesens.


Der Osterholzer Kreistag sollte sich fraktionsübergreifend der Resolution des Kreisparlamentes in Rotenburg (Wümme) anschließen. In dieser wird bekanntlich die Reaktivierung des Moorexpress von Stade über Bremervörde und Worpswede nach Osterholz-Scharmbeck für den täglichen Personennahverkehr unterstützt. 

Ziel ist es, den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) weiter zu fördern. Es gilt, eine attraktive Verbindung mit modernen und klimafreundlichen Wasserstoffzügen zu schaffen um noch mehr Menschen den Umstieg vom Auto in den Zug zu erleichtern.  

Zu begrüßen sind die Instandsetzungsarbeiten der EVB zwischen Gnarrenburg und Worpswede. Diese sind bereits jetzt eine Basis für die regelmäßige Nutzung der Strecke für den Personennahverkehr.


„Aus Verantwortung für uns alle müssen wir ohne weitere Verzögerun­gen für einen begrenzten Zeitraum unser gesellschaftliches Leben und unsere Gewohnheiten weiter herunterfahren. Alles hat sich dem Schutz unserer Bevölke­rung und der Gesundheit unterzuordnen, so sehr einige auch zweifeln mögen. Wir dürfen jetzt keine Zeit verlieren“, erklärte der Landtagsabgeordnete Axel Miesner heute.

Um die Folgen dieser Einschränkungen besonders für die Wirtschaft und damit auch für die Arbeitnehmer abzufedern, habe das Land Niedersachsen heute umfangreiche Hilfen bereitgestellt: „Die Landesregierung stellt zur Eindämmung der Auswirkungen der Corona-Krise insgesamt 4,4 Milliarden Euro bereit. Zur Stützung unseres Gesundheitssystems und der Wirtschaft stellen wir 1,4 Milliarden Euro an Barmitteln bereit“, so Miesner. Zusätzlich werde der Bürgschaftsrahmen von 2 auf 3 Milliarden Euro erhöht, so dass in Summe zunächst 4,4 Milliarden Euro zur Verfügung stünden.

„Dazu kommen die umfangreichen Maßnahmen des Bundes. Sowohl das Bundes­wirtschaftsministerium als auch die Bundesagentur für Arbeit haben im Internet Informations-Sonderseiten angelegt und für die Unternehmen Hotlines geschaltet“, so der örtliche Landtagsabgeordnete. 

Natürlich habe auch das niedersächsische Wirtschaftsministerium mehrere Num­mern geschaltet, um den Unternehmen schnell mit Informationen zu helfen. 

Alle Informationen gibt es unter: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html

„Es kommt jetzt darauf an, gerade den kleinen und mittleren Unternehmen unbüro­kratisch und schnell zu helfen. Es darf und wird keine unnötigen bürokratischen Prozesse geben. Die Hilfe soll dort ankommen, wo sie benötigt wird: Bei den Unter­nehmen und den Menschen vor Ort. Das werden wir sicherstellen“, so Axel Miesner.